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Wenn Sie speziell einen kassenärztlich
zugelassenen Therapeuten suchen und auch schon genaue Vorstellungen von
der von Ihnen erwünschten Behandlungsmethode haben, können Sie sich
auch an Ihre Krankenkasse wenden. Zumindest größere Krankenkassen
stellen ihren Versicherten Listen mit Psychotherapeuten/Innen zur
Verfügung.
Kassentherapeuten finden Sie meist auch
mit Hilfe der für Sie zuständigen kassenärztlichen Vereinigung. Deren
Adressen finden Sie im Internet unter www.arzt.de/Anbieter/index.html.
Sollten Sie im Bereich Nordrhein wohnen und sehr rasch einen Erstgesprächstermin
bei einem Psychotherapeuten oder Psychotherapeutin benötigen, hilft
Ihnen die bei hiesigen kassenärztlichen Vereinigung beheimatete
"Zentrale Informationsbörse Psychotherapie" (ZIP): Sedanstr.
10-16, 50668 Köln, Tel. 0221/7763-6711 (9-12 Uhr und 13 Uhr 30
bis 15 Uhr 30). ZIP hat bis April 2001 (also in insgesamt 4 Jahren)
bereits rund 15.000 Patienten zu einem Therapieplatz verholfen. Davon
wandten sich 12.000 Personen direkt an ZIP. ZIP vermittelt
ausschließlich Plätze in kassenärztlich anerkannten Verfahren (wie
Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und
Psychoanalyse). ZIP überblickt die Behandlungsmöglichkeiten von rund
1.100 Therapeuten und Therapeutinnen. Die Leistungen von ZIP sind
kostenlos. Weder Therapeuten noch Verfahren werden empfohlen. In der
Regel erhalten Anfragende Adressen von drei Therapeuten.
Stationär:
Manchmal kann es sehr sinnvoll sein, eine
psychotherapeutische Behandlung in einer Klinik zu beginnen. Zur
Aufnahme in eine solche Klinik bedarf es meist einer ärztlichen
Stellungnahme (entweder in Form der "Krankenhauseinweisung" oder - wenn
es um die Behandlung in einer Fachklinik geht - in Form eines Antrags an
die Krankenkasse oder einen anderen Kostenträger).
Informationen über Fachkliniken mit
psychosomatisch/psychotherapeutischem Schwerpunkt erhalten Sie unter www.rehakliniken.de.
Kritisch erscheint das von
Psychologen im Internet gestaltete Angebot "www.psychotherapiesuche.de".
Dort werden Therapeuten nur eingetragen, wenn sie dafür bezahlen. Bei
einem Test fand sich bei einzelnen Kölner Postleitzahlbezirken nur eine
einzige Therapeutin, was den tatsächlichen Verhältnissen
auf keinen Fall entspricht.
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