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Beispielsschilderung 1 von Angst-Entstehung

42-jähriger Mann, der bis zu einer ersten Panikattacke stunden- und tagelang alleine durch die Berge wanderte

Ich hatte dann im Herbst 2003 auf einer mittleren Tour einen Schwächeanfall. Vielleicht hatte ich vorher zuviel gegessen, das kann sein.

Jedenfalls bekam ich starken Druck im Oberbauch, Herzrasen und Schweißausbrüche. Hatte kein Handy mit, weil es in der kurzen Hose und dem T-Shirt nicht leicht zu transportieren ist, wenn man läuft. Außerdem war es nur eine Runde von welcher ich normalerweise in zwei Stunden wieder zurück bin.

Das war das erste Mal, dass ich wirklich Todesangst hatte. Mühevoll schleppte ich mich Schritt für Schritt weiter, musste x-mal "aufs Klo" und der Puls ging nicht herunter. Brauchte etwas mehr als eine Stunde, bis ich auf die Strasse kam. Ein Autofahrer nahm mich bis zur nächsten Rettungsstelle mit. Im Spital jedoch konnte man nichts feststellen.

In der nachfolgenden Zeit war ich noch zweimal im Spital wegen der gleichen Symptome.

Ich suchte in der nächsten Zeit sämtliche Fachärzte auf, die alle keine organischen Krankheiten feststellen konnten. Im Gegenteil, sie sagten, ich sei gut durchtrainiert, Leber und Blutwerte sind bestens etc.

Ich kann aber seit der Zeit nicht mehr alleine in den Wald gehen. Jedes Mal, wenn ich mich zu weit von befahrenen Strassen oder Häusern entferne, fängt es an, mir den Brustkorb einzuschnüren. Bekomme ich Herzklopfen und glaube sterben müssen. Das was mir einst das Wichtigste war und wonach ich mich insgeheim jede Stunde sehne, bleibt mir nun verschlossen.

Ich versuchte es nun mit einem Walkman. Dieser lässt mich schon ganz schöne Strecken überwinden, da ich bei einem guten Thema ( im Radio ) abgelenkt bin. Musik alleine ist nicht so gut. Ein Gespräch dazwischen ist besser.

Dennoch hatte ich vor einer Woche schon wieder einen ganz argen Anfall, als beim Handy der Akku aus wurde. Es fing deswegen zu piepsen an. Ich dachte :"Wenn nun was ist, dann bist du hilflos !" Und schon ging es los, zum Glück begegnete mir nach etwa zehn Minuten ein anderer Wanderer. Mit ihm redete ich ein paar belanglose Worte, das brachte mich wieder ins Lot!

Meine Hausärztin und der Arbeitspsychologe sagen, ich solle diese Situationen einfach vermeiden, denn es krampft mich auch schon zusammen, wenn ich nur am Computer die Fotos meiner einstigen Touren anschaue... was hätte da alles passieren können?!

Alle Menschen fürchten sich vor Menschenansammlungen und vor engen Räumen, ich habe Angst vor der Weite und der Einsamkeit, zu der es mich andererseits so sehr hinzieht.

 

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